Blog - Meditation-Kompakt

Einfach meditieren

Meditieren lernen ist doch kinderleicht

by Mario on 22. August 2014 8 comments

Meditieren lernen bedeutet nämlich Meditation erfahren und das geht ziemlich schnell und einfach, wenn man einen guten Einstieg findet und es einfach macht.

Wie können wir einsteigen und einfach Meditieren lernen ?

Ich halte es für wichtig, dass man sich gute Einstiegsbedingungen schafft, wenn man Meditieren lernen möchte. Dazu gehört eine ruhige Umgebung, ein ausreichend großer zeitlicher Rahmen, eine gute Portion Lust sich auf etwas einzulassen, ohne Erwartungen, aber auch ohne zu wissen, was passieren wird und natürlich eine einfache Meditation die den Einstieg enorm erleichtert.

Mit Ruhe kannst du besser Meditieren lernen

Ruhe herzustellen, damit man Meditieren lernen kann, klingt erst einmal recht einfach, ist es in der Praxis aber gar nicht. Genau betrachtet sind wir nahezu vollständig eingebunden, „always on“ sagt man so schön in der Technik (und scheinbar gehören wir dazu) und entsprechend vielfältig ist „das Angebot“ der äußerlichen Reizüberflutung, Firma, Handy, Medien, Kinder alles ist ständig irgendwie präsent. Umso konsequenter solltest du dir für das Meditieren lernen einen absolut störungsfreien Raum suchen und was liegt da näher als einfach raus in die Natur zu gehen. In einen nahe gelegenen Park, eine duftende Wiese, in den Wald oder auch im Stadtpark, wenn du in einer größeren Stadt wohnst.

Der passende zeitliche Rahmen für das Meditieren lernen

Mit dem zeitlichen Rahmen meine ich, dass wir uns zwar ausreichend Freiraum und Zeit nehmen (schon 15 Minuten reichen jedoch für den Start), uns aber nicht gleich radikal zu Beginn auf 1 Stunde oder mehr einschießen. Wir sind dieses Muster zwar gewohnt, z.B. vom Fitness-Studio, von der Laufgruppe und oft auch bei anderen Treffen. Da wir es, oft aus Zeitgründen, nicht mehr schaffen uns mehr als ein oder zweimal die Woche einer bestimmten Sache zuzuwenden, versuchen wir es mit der Strategie „Verdichten“ und so ist es schon fast zur Gewohnheit geworden alles im „Stundenrhythmus“ zu machen. Das ist gerade für einen Einsteiger der Meditieren lernen möchte schwierig, weil sich für sie/ihn die Frage stellt „Mehr kriege ich nicht mehr rein in meinen Tagesablauf und auf eines der Dinge die ich heute schon mache, möchte ich auch nicht verzichten“. Du solltest ganz bewusst damit beginnen dir kleinere Zeiträume für Meditation zu reservieren, und es dafür regelmäßig zu tun. Mindestens für die nächsten 4 Wochen, dann entscheide selbst, was es dir gebracht hat.

Damit du deine Meditation auch ohne Handy oder andere Timer erlernen kannst, findest du unter http://meditation-timer.de einen schönen Online Timer für deine Meditationspraxis, der dir dort kostenlos zur Verfügung steht. Ich hoffe du liebst diesen Gong genauso wie ich.  Schau einfach mal rein und probier es aus.

Sich auf Meditation einlassen

Sich einlassen auf etwas was nicht klar umrissen ist und welches bei jedem auch noch völlig individuell verläuft ist meiner Meinung nach die schwierigste Aufgabe beim Meditieren lernen. Man kann zwar die Freundin/den Freund fragen, wie es bei ihr/ihm so ist, aber es ist definitiv kein Garant dafür dass man auch nur ansatzweise dasselbe erlebt. Es ist sogar in hohem Maße unwahrscheinlich, denn jeder Einzelne ist so einzigartig wie die Erfahrungen, die jeder beim Erlernen von Meditation und dann später in der Meditationspraxis macht :-) Ich kenne das mit dem Einlassen, gerade weil ich früher auch sehr „kopflastig“ war. Ich musste immer genau wissen, warum das so und nicht anders ist und was ich davon habe wenn ich meditieren lerne usw.

Heute ist das anders. Meditieren lernen bedeutet loslassen und erst einmal sich selbst vertrauen, seinem Körper zu vertrauen. Das fällt nicht immer leicht, aber schon dieser kleine Schritt wird dir großartige Meditationserfahrungen bescheren, wenn du dich vollkommen einlässt, ohne Wenn und Aber. Und mal ehrlich. Wenn du dir selbst nicht trauen kannst, wem dann da draußen ?

Eine einfache Meditation wählen

Aus eigener Erfahrung und der Erfahrung der Menschen in den lokalen Meditationsgruppen von Meditation-Kompakt vor Ort, die dort Meditation erlernt haben, bietet sich die „Meditation mit den Tafeln von Chartres“ gut als Einstieg an. Sie ist einfach auszuführen und bringt insbesondere Meditationsanfänger sanft in die Meditation ohne zu überfordern. Die Augen bleiben während der gesamten Meditation geöffnet und man kann jederzeit sein eigenes Tempo gehen.

Nur für die, die ihren Kopf erst noch mit weiteren Infos füttern möchten, bevor sie mit Meditation beginnen, gibt es dann darin noch weitere historische Informationen zur genannten Meditation nach Chartres. In der aktuell verfügbaren Download-Version der „Meditation mit den Tafeln von Chartres“ ist bereits schon alles enthalten, um sofort mit dieser Meditation los zu legen, nämlich die Meditationsvorlage, die Übungsanweisungen in schriftlicher Form und per MP3 Audio. Die Meditation bekommst du hier.

zur Meditation mit den Tafeln von Chartres

 

 

Weitere Tipps und Infos zum Thema Meditieren lernen, bekommst du auch in meinem Ratgeber „Die 9 wichtigsten Dinge die du als Einsteiger wissen solltest, um Meditation für dich zu einer guten Erfahrung zu machen (PDF)“ welches du hier über den nachfolgenden Link völlig kostenlos und unverbindlich bekommst.

Wenn du allgemeine Fragen zu Meditation hast, oder ich dir persönliche Tipps geben kann, damit du einfacher Meditieren lernen kannst, dann tue ich das gerne. Stell mir einfach deine Fragen über den Menüpunkt „Fragen & Kontakt“ oben rechts, entweder anonym oder persönlich. Ich freue mich, wenn ich dir weiterhelfen kann.

Und nun die Frage an dich: Bist du Meditationseinsteiger ? Was würde dir helfen, um jetzt direkt anzufangen ? Würdest du gerne Meditieren lernen ? Was hält dich ab ?

Ich freue mich über eure Kommentare :-)

 

 

Mario

Sich wieder mehr Zeit für sich selbst nehmen, zur Ruhe kommen, Stress abbauen und zurückkehren zu mehr eigenem Körpergefühl. Was kann noch wichtiger sein ? Deshalb unterstütze ich Menschen bei der positiven Lebensgestaltung durch Meditation, mit Tools zur Verbesserung der Lebensqualität und gebe gerne Impulse für Veränderung & Wachstum, anonym oder auch persönlich.

MarioMeditieren lernen ist doch kinderleicht

8 comments

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  • Nicole Bailer - 25. August 2014

    Lieber Mario,

    Vielen Dank für deinen sehr interessanten Artikel.
    Ich finde auch deine Seite sehr ansprechend und schön. Ich bin heute zum ersten aber sicher nicht zum letzten mal da gewesen 😉

    Ich beschäftige mich auch schon länger mit der Meditation und führe sie morgens – bevor ich in den Tag starte *hüstl* wenn es geht täglich um.

    Ich bin auch zu Beginn mit dem Gedanken ran gegangen – da muss ich dann das und das fühlen oder empfinden und war des öfteren enttäuscht 😉
    Mittlerweile habe ich gelernt einfach im Geiste still zu werden und zu hören, was sagt mir mein Herz – mein Körper heute……

    Das wird von Mal zu Mal schöner und intensiver und ich genieße es sehr. Besonders gut starte ich so in meinen tag und habe eine tolle Basis geschaffen.

    Ich finde es klasse das Du Menschen darin unterstützt und bestärkst. Ein sehr sehr wichtiger Aspekt in unserer Zeit.
    Weiter so 😉

    Alles liebe,
    Nicole

    Mario - 25. August 2014

    Liebe Nicole,
    herzlichen Dank für deinen Kommentar und für das nette Feedback zu meiner Seite und meiner Intention :-) .. ja die Regelmäßigkeit ist das Entscheidende dabei .. und den freien Fluß zuzulassen und es so zu nehmen wie es kommt :-) .. wenn man so den Tag beginnt (und seien es auch nur 15 Minuten) dann hat man ein völlig anderes Tageserlebnis .. es ist fast wie Magie :-) .. Wenn es eines gibt auf was ich auf keinen Fall mehr verzichte in meinem Leben, dann ist es meditieren *lach* .. welche Art von Meditation machst du und wie lange sind deine Sessions in der Regel ?
    Ganz liebe Grüße
    Mario

  • Dennis Sievers - 25. August 2014

    Hallo Mario,

    danke für deinen Beitrag bei dem ich ein wenig wieder was gelernt habe.

    Selten finde ich Zeit für mich um in ruhe mal zu meditieren. Also eine Zeit ganz ohne andere Menschen.
    Aber ich habe für mich einfach etwas ausgetestet und es funktioniert.

    Ich Meditiere einfach in der Bahn, auch wenn ich Menschen höre… ich habe irgendwie kein Problem damit die Stimmen auszublenden und dabei meditiere ich auch nicht oft.

    Aber wenn, ist es dann intensiv und die Zeit verfliegt und ich merke nicht wieviele Bahnstationen ich schon gefahren bin. Manchmal auch ein Wagnis, aber zum Glück hab ich noch nie meine Station verpasst bei der ich austeigen musste.

    Beste Grüße aus Hamburg,
    Dennis

    Mario Herold - 25. August 2014

    Hey Dennis, cool deine Erfahrungen mit Meditation in der Bahn. Was du beschreibst, ist schon eine Art leichte Trance, wenn deine Außenwahrnehmung in diesem Umfang ausgeblendet wird. Das ist super erholsam für Geist und Körper, aber wie du das schon so schön beschreibst bekommst du halt von deiner Umgebung nichts mehr mit. Ich würde da schon lieber einen geschützten Rahmen ohne andere Menschen haben wollen, z.B. zu Hause oder auf einer schönen, freien Wiese :-) .. was ich erstaunlich finde und was du hier bestätigst ist, das die Leute sich tatsächlich nicht die 10-15 Minuten exklusive Zeit morgens für sich selbst nehmen .. der „Einspareffekt“ an Zeit über den Tag hinweg ist ein Vielfaches, weil du intuitiver & kommunikativer bist und die Arbeiten effizienter erledigst, mal vom „Glückslevel“ ganz abgesehen .. meditiere einfach mal 7 Tage morgens 15 Minuten und dann berichte, wenn du magst :-)
    Liebe Grüße aus Karlsruhe (noch)
    Mario

    Dennis Sievers - 26. August 2014

    Das werde ich mal ausprobieren und schauen und Rückmeldung geben

    Mario Herold - 27. August 2014

    Klasse Dennis. Ich freu mich auf dein Feedback :-)

  • Petra Schwehm - 29. August 2014

    Hallo lieber Mario,

    sehr ausführlich, dein Bericht und inspirierend, danke! Ich denke, dass es gerade für Einsteiger hilfreich ist, wenn sie deinen Leitfaden vorfinden, weil man dann Schritt für Schritt vorgehen kann.

    Ich mag Meditation gerne, im Moment höre ich mir oft am Abend vor dem Einschlafen eine geführte Meditation mit wunderschöner Hintergrundmusik an .

    Der Meditations-Timer klingt sehr verlockend :-)

    Alles Liebe,
    Petra

    Mario Herold - 29. August 2014

    Guten Morgen liebe Petra, danke für deine Gedanken :-)
    Die Seite hier ist noch recht jung und ich bekomme über die Kommentare im Blog, die Umfragen und die Antworten aus dem Fragebogen des Starterpakets gute Infos.

    Das mit dem Schritt für Schritt ist so eine Sache. Ich weiß dass das für viele für den Start gut ist, aber zu gerne erreichen wir dann nicht das Potential der jeweiligen Sache, eben weil wir ein Konzept im Kopf „zementieren“ und damit entsprechende Erwartungen wie es ablaufen „soll“. Macht man andere Erfahrungen fühlt man sich demotiviert und hört schnell wieder damit auf.

    Ähnliches gilt für geführte Meditationen, die oft selektive Fantasiereisen in uns auslösen und durch Verringern des Muskeltonus zu Entspannung führen. Die imaginären Bilder können hilfreich sein in Bezug auf unser Thema bzw. das was wir beabsichtigen oder eben auch nicht.

    Das wahre Potential in uns erfahren wir jedoch über die Stille und mit einem gesunden Selbstvertrauen auch ohne Reize oder Leitung von außen. Ich wähle hier bei Meditation-Kompakt einen sowohl-als-auch- Ansatz und hoffe auf reges Interesse und viele Fragen. Meditation kann so vieles für die gestresste Gesellschaft und uns selbst tun.

    Alles Liebe,
    Mario


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