Über mich

Mein Name ist Mario Herold und ich bin Jahrgang 1962. Ich bin zur Meditation gekommen, wie die Mutter zum Kind. Es ist in mir gewachsen und zwar über Jahre hinweg. Das Bedürfnis einen einfachen Ausgleich herzustellen zwischen meinem stressigen Alltag und mir selbst wurde immer stärker. Andere konnten zumindest über sportliche Aktivitäten ihren Stresslevel reduzieren, ich war nie der Sportfreak, der sich im Studio oder in der Laufgruppe wohl fühlte und mit einmal in der Woche Squash war auch nicht zu erwarten, dass ich zu einem ausgeglichenen Menschen werde.

Ausgleich gesucht


Zu dieser Zeit war ich noch als Projektmanager in einem großen international agierenden Konzern tätig. Leistungsdruck war nie mein Problem, denn mein eigener Anspruch an mich selbst war immer höher als der, wofür ich bezahlt wurde, zu meinem Glück :-). Auch mit dem allseits vorherrschenden Termin- und Zeitdruck, also dem ganz normalen Wahnsinn unserer westlichen Leistungsgesellschaft, konnte ich ganz gut umgehen; ich hatte ein ganz anderes Problem.

Stressige Leistungsgesellschaft


In großen Unternehmen weiß, bedingt durch die Hierarchieebenen und den unterschiedlich ausgeprägten Führungsqualitäten, Kommunikationsstrategien und persönlichen Charaktereigenschaften der Beteiligten, die linke Hand oft nicht was die Rechte macht. Hinzu kommen Attribute wie Ineffizienz, Langatmigkeit, Verlogenheit und auf Eigennutz ausgerichtete Spielzüge, welche mittel- und langfristig zu Disharmonie und nur mäßigem Erfolg führen; sowohl für den einzelnen als auch das gesamte Unternehmen. Ein Tauziehen ohne Klarheit und gemeinsamer Ausrichtung, unterschiedliche Erwartungen und Ziele. Ein Hin und Her ohne wirklich etwas zu bewegen. Unerträglich für mich. Das ging mir an die Nieren.

Mein Ausstieg aus dem Hamsterrad


2004 ging ich deshalb in die Selbstständigkeit und hatte ersten Kontakt mit Meditation. Nicht dass mir das zu diesem Zeitpunkt als eine Option für die Etablierung einer guten Lebensführung erschien, es erschien mir zu diesem Zeitpunkt als die einzige Möglichkeit, mich vor dem physischen, emotionalen und mentalen AUS zu bewahren, denn existentielle Ängste, Schlafprobleme und ein massiver Workload waren der Preis für meinen Ausstieg aus dem Hamsterrad und dem Kapitel “Abhängiges Arbeitsverhältnis”.

Ich meditierte ab und an, aber ich konnte nie lange sitzen und konnte auch meinen Gedankenstrom nicht wirklich unter Kontrolle bringen. (Damals meinte ich noch das ganz angestrengt tun zu müsen, damit Meditation überhaupt etwas in mir bewirken könne, heute weiß ich es besser und nutze einfache Methoden hierfür). So war es eher wie Trial and Error. Aber es gab durchaus kleinere Erfolge.

Die Tafeln von Chartres


So richtig begonnen habe ich mit Meditation dann 2008 mit der “Meditation mit den Tafeln von Chartres” welche für mich persönlich ein perfekter Einstieg waren. 2012 war ich dann soweit, um mein Wissen und mein Erfahrungsschatz im Rahmen von eigenen lokalen Meditationsangeboten als Dienstleistung anzubieten und stetig zu erweitern.

Über die Jahre seitdem ich mit Meditation in Berührung gekommen bin, kamen so, aufgrund meiner ungezähmten Neugierde, vielerlei Meditationsarten hinzu wie Lichtmeditation, Klangmeditation, Chakra-Meditation, Kundalini-Meditation, Herz-Meditation, Merkaba-Meditation, Atem-Meditation, Mantra-Meditation um nur einige zu nennen. Mir wurde aber schnell klar, dass diese (aus Sicht vieler Menschen „abgefahrenen“) Varianten von Meditation immer verbunden war mit Religion, Weltanschauungen, Glaubenssystemen, Yoga oder Spiritualität und deshalb womöglich bei so vielen Menschen Vorbehalte und Widerstände gegenüber Meditation erzeugt. Ich selbst habe auch Yoga gemacht und bin dabei auch unmittelbar mit Meditation in Berührung gekommen. Um es auf den Punkt zu bringen: es war mir zu kompliziert und viel zu „reguliert“. Ich wollte EINFACH NUR (IN STILLE) MEDITIEREN.

Mit Meditation-Kompakt habe ich mir vorgenommen alle Vorteile, die Meditation zu bieten hat so aufzubereiten, dass Meditationswillige Menschen einen leichten Einstieg finden. Wenn diese sich dann später intensiver mit den unterschiedlichen Derivaten von Meditation und deren Ursprüngen beschäftigen möchten, umso besser, aber sie müssen es nicht, um trotzdem ganz massiv von der Meditationspraxis zu profitieren.

Meditation ist einfach (und) genial


Ich persönlich halte Meditation für eines der wichtigsten Werkzeuge zum Stressabbau, zur Selbstreflektion und Persönlichkeitsentwicklung, ganz abgesehen von den vielfältigen gesundheitsfördernden Aspekten. Einfach zu erlernen und überall zu praktizieren, ganz ohne negative Nebenwirkungen. Was will ich mehr.

Und so gebe ich heute, hier auf Meditation-Kompakt.de einem Portal für Online-Meditation, dieses Wissen und meine ausgiebigen Erfahrungen weiter an Meditationseinsteiger, die ganz pragmatisch mit wenig Zeitaufwand nach Ausgleich und Verbesserung ihrer Lebensqualität streben. Religionen, Weltanschauungen und Spiritualität bleiben bei Meditation-Kompakt ganz bewusst außen vor. Das kann jeder für sich selbst erforschen.

Herzlichst
Mario Herold

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